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History & sights

Geschichte & Sehenswürdig­keiten

VIEL HEIMAT, ALLES DA

Amorbach

Idyllisch inmitten des UNESCO Geoparks „Bergstraße-Odenwald“ im Dreiländereck Bayern, Baden-Württemberg und Hessen liegt die Barockstadt Amorbach mit ihren etwa 4.700 Einwohnern. Liegt die Kernstadt in einem geschützten Talkessel auf rund 160 Metern, so verteilen sich die weiteren Stadtteile sternförmig bis hoch auf 500 Metern hinein in den Odenwald.

HIER HAT DIE ZEIT NOCH EINEN BESONDEREN WERT

Where landscape, art and culture become accomplices, places are created in which the eye feels at home. The name alone is enough to make you want to approach the place. What makes this beautiful town so special is its more than 1,200 years of history and vibrant baroque buildings, the red shimmer of the local sandstone.

ENTWICKLUNG

Geschichte des

Benediktiner-

klosters

Die Entwicklung Amorbach ist geprägt von der Geschichte des Benediktinerklosters und des Fürstenhauses zu Leiningen. Um circa 800 gegründet, kündete das Kloster von der Würde des christlichen Glaubens und vom Stolz der Benediktiner. Es nahm viele Jahrhunderte Einfluss auf die Entwicklung der Bevölkerung.

Stets in dem Bewusstsein eines aufmerksamen Miteinanders, innerhalb, aber auch außerhalb des Glaubens. Im hohen Mittelalter erfanden die sinnigen Mönche einen heiligen Amor, wiesen ihn als Gründer ihres Klosters aus und nannten es fortan Amorbach. Erst wenn die Kultur in die Natur eingreift, wenn sich Dichtung und Wahrheit mischen, bekommen Dinge einen Glanz und ein Geheimnis.

DIE KRAFT DES PLATZES

Fürstenhaus zu Leiningen

Heute gehört das Kloster zum Fürstenhaus zu Leiningen. Von den französischen Revolutionstruppen aus der Pfalz vertrieben, wurde das Haus Leiningen 1803 im Rahmen der Säkularisation mit dem Kirchenbesitz des Klosters und weiteren Ländereien im Odenwaldgebiet entschädigt. Carl Friedrich Wilhelm Fürst zu Leiningen wählte Amorbach als Residenzstadt und das mit 2. März 1803 aufgehobene Benediktinerkloster zur Residenz. Seitdem wurde vieles bewegt, der Ort bekannt und interessant gemacht. Natürlich wurde auch für den Erhalt des kulturellen Erbes und der Bildung gesorgt sowie Arbeitsplätze und Infrastrukturen geschaffen.

LEBEN UND SPÜREN

Gestern und Heute

Der Ort lebt heute von einem zukunftsorientierten Miteinander und einer feinen Spannung zwischen der Stadt, Bevölkerung und Wirtschaft sowie dem Fürstenhaus zu Leiningen. Es sind seine märchenhaften Kulissen und vieles mehr, das bewahrt wurde und behütet den Zeitgeist überstanden hat. Das barocke Kleinod schenkt Platz, Zeit und Raum für kulturelle und musikalische Höhepunkte und vielfältige Veranstaltungen.

BESSER LEBEN IN AMORBACH

The distances are short and the quality of life is high. The city offers ideal living and working conditions with the Princely Lake Garden (landscape park by Ludwig von Skell), the surrounding scenic beauty, its modern infrastructure and excellent transport links. This makes Amorbach an extremely attractive place to live. With a lot of home and everything that goes with it.

AMORBACH´S SEHENSWÜRDIGKEITEN

Ein Rundgang zum Staunen

You will certainly be amazed in Amorbach. It is not for nothing that Amorbach is called the jewel box of architecture.

And if you extend the tour a little, you will find yourself in the middle of the UNESCO Bergstraße-Odenwald Geo-Nature Park.

Hotel Emichs Amorbach Außenblick

DIE ÜBER 1250 JAHRE ALTE BENEDIKTINERABTEI AMORBACH

Neben der Reichenau im Bodensee zählt sie zu den ältesten Klöstern östlich des Rheins. Nach Überlieferungen soll der erste Abt Amor die Abtei im Jahre 734 gegründet haben. Er war es auch, der der Stadt ihren Namen verlieh. Die heutige Schönheit der Abtei erhielt sie aber erst mehr als 1000 Jahre später durch Maximilian von Welsch. Was es in der Abtei zu sehen gibt: Die ``Abteikirche`` mit Stummorgel, die Fürstlich-Leiningensche ``Hofbibliothek`` und der sogenannte ``Grüne Saal``. Führungen werden regelmäßig angeboten.

Kirche Hotel Emichs Amorbach

DIE FÜRSTLICHE EHEMALIGE ABTEIKIRCHE AUS DEM 18. JAHRHUNDERT

Die 1747 fertig gestellte Abteikirche ist das Herzstück der Klosteranlage und gehört heute zu den schönsten Sakralbauten des deutschen Rokoko. Bekannt ist sie vor allem für die regelmäßig stattfindenden Orgelkonzerte auf der Barockorgel der Gebrüder Stumm. Als eine der größten und klangprächtigsten Orgeln Europas verfügt sie über vier Manuale, Pedal und 5116 Pfeifen in 66 Registern und einem Glockenspiel. Nicht nur sehens-, sondern auch hörenswert.

Seegarten Hotel Emichs Amorbach

FÜRSTLICHER SEEGARTEN

IN AMORBACH

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde der ehemalige Klostergarten nach den Plänen des großen Gartenkünstlers Friedrich-Ludwig von Sckell zum englischen Landschaftsgarten umgestaltet. Das Herzstück des drei Kilometer langen Parkes ist der See mit einer sanft geformten Uferlinie. Durch das gestalterische Geschick Sckells bieten ausgeklügelte Sichtachsen immer neue Ausblicke auf die Barockstadt und hinein in den Odenwald.

Hotel Emichs Amorbach Sommer

KATHOLISCHE ST. GANGOLFKIRCHE

Erbaut wurde die spätbarocke Kirche in der Mitte des 18. Jahrhunderts und wurde seither baulich kaum verändert und steht zu Unrecht im Schatten der Abteikirche. Denn mit ihren Kunstwerken aus verschiedenen Jahrhunderten, ihren Deckenmalereien und der Orgel ist St. Gangolf in jedem Fall ein Besuch wert.

Hotel Emichs Amorbach

FÜRSTLICH-LEININGENSCHES PALAIS

Nur wenige Schritte neben der Gangolf-Kirche wurde das Palais als Amtssitz der Kurmainzer Herrschaft von 1724 bis 1727 erbaut. Heute ist es der private Sitz des Fürstenhauses.

Marstall Hotel Emichs Amorbach

FÜRSTLICHER MARSTALL

Nur wenige Schritte vom Hotel hat man von hier aus einen herrlichen Blick auf die beiden Türme der Abteikirche sowie auf den Wolkmannberg. Heute wird die von Herzog von Kent erbaute hofartige Anlage für Kultur, Konzert- und Varietéveranstaltungen genutzt.

AUSSERDEM EINEN BESUCH WERT
  • Old town hall, late Gothic building from 1478
  • Amorsbrunn Chapel, approx. 2 km from the old town, has its origins in the 12th century
  • Templerhaus, one of the oldest known and best-preserved half-timbered houses in Germany, probably from the 12. or 13th century
  • Amorbach monastery mill (now the castle mill), built in 1448 and one of the oldest mills in Franconia
  • Gotthard ruins with a fantastic 7-valley panoramic view
  • Public tour of the old town, Saturdays 11 a.m.
  • Alternatively, in the winter months, a torchlight tour of the abbey
  • Mill tour (bookable in the group)

THEODOR W. ADORNO

“One of the best experiences for me is that I have not been forgotten in Amorbach, the only place on this questionable planet where I basically feel at home.”

Amorbach, a philosophical place. He certainly is.

Adorno, German philosopher, sociologist, music philosopher and composer, spent the summers of his childhood here.

And felt a lifelong connection with the idyllic baroque town.